Pandora-Blog - Pandora-Handheld, Retro, OpenSource und Indie Games

Blick über den Tellerrand

Verfasst von Mae am: 11.04.2010, 18:02 Uhr

Hier ist er wieder, mein kleiner Wochen-End-Roman.

Ab und an, da geht es hier weniger um den Pandora. Denn ist es nicht auch interessant zu sehen, was andere Geräte so drauf haben, und zu sehen wie es anderen Herstellern so geht oder es ihnen mit ihren neuen Produkten ergeht?

Bleiben wir doch neugierig, und schauen was andere zu bieten haben.

Blicken wir einmal zur Seite, auch ein wenig zurück. Denn heute möchte ich einmal erzählen von dem, was mich noch bewegt und was ich so gehört oder gelesen habe.

Gefangen von Evolution und Bildschirm

Offen gestanden lasse ich mir gerne vorlesen, auch wenn mein System nicht so schön spricht. Dann spielt es keine Rolle wie groß das Display ist. Allerdings ist mein Bildschirm eigentlich riesig…

Naja, soo riesig auch wieder nicht. Ich dachte nur gerade in Bezug zu modernen tragbaren Systemen. Problem nur, obwohl mich inzwischen natürlich auch der Hype um Tablet-Systeme gepackt hat, habe ich noch nicht einmal einen eBook-Reader.

Ich habe nicht einmal einen Laptop oder ein Netbook, und bin beim Studieren der verschiedenen Blogs, Foren und anderen Internetquellen noch immer gefesselt an einen festen Computerplatz.

Verstaubte Brüller

Einer Maschine die zudem noch mit einer enormen Geräuschkulisse auf die Nerven zu gehen weiß.

Das surren der Festplatte und das rappeln der Leseköpfe hört man kaum, viel lauter sind die verschiedenen Turbinen, die das System auf einer guten Arbeitstemperatur halten sollen und dabei dafür sorgen, das ich regelmäßig aus verschiedenen Kühlrippen und anderen unzugänglichen Stellen eine menge Staub hervor putzen darf, denn im Gegensatz zu mobilen Staubsaugern, können Rechner anscheinend nicht gleich mit Müllbeuteln versehen werden.

Würde ja auch das ganze nur noch teurer machen. Es ist eh schon schlimm, was die Kiste an Kosten erzeugt.

Wie die meisten Rechner ist meiner total überdimensioniert. Natürlich spiele ich ab und an mal gerne. Doch für die meisten Spiele ist meine Grafikkarte wiederum zu schwach. Ich hätte schon vor langer Zeit eine neue Grafik-Karte kaufen sollen, um nur halbwegs aktuelle Titel spielen zu können.

Dafür jedoch kann mein guter Rechner allerdings Videos von einem Format ins andere meist in Echtzeit übersetzen. Meist sogar viel schneller, manchmal ein wenig langsamer.

Doch bedenkt man das ich ihn meist nur zum lesen und schreiben verwende, … was bin ich für eine Umwelt-Sau!

Ich gehöre aber nicht zu denjenigen, die sich mit Papierbüchern zufrieden geben. Sie sind mir nicht aktuell genug. Beim Schreiben per Hand bekomme ich schnell einen Krampf in den Fingern. Und andere bekommen Krämpfe in den Augen, weil die automatische Rechtschreibkorrektur fehlt.

Komisch: Keiner der ein Nutzfahrzeug braucht, würde sich doch wohl statt dessen einen Sportwagen andrehen lassen. Doch bei Computern sieht das leider vollkommen anders aus. Vielen ist die Taktfrequenz ihrer CPU heiliger als den Fahrzeugfreunden die Drehzahl ihres Motors.

Die Taktung der CPU sagt noch viel weniger über die Leistung des gesamten Systems aus,  als wie die Motordrehzahl über ein Fahrzeug aus zu sagen vermag. Über den Energieverbrauch und vielleicht auch über die Wärmeentwicklung, da mag eine Taktfrequenz schon ein wenig aussagen. Doch die Arbeitsleistung, die ist von so vielen Komponenten abhängig, das die Taktfrequenz der CPU nur ein geringe Größe ist, die alleine eben nicht über die Performance der gesamten Maschinerie entscheiden kann.

Erst wenn zwei identische Maschinen gegeneinander antreten, kann.. - wenn in der einen Maschine eine schnellere CPU verbaut wurde, so kann also die andere unter unglücklichen Umständen für die Aufgabe mehr Zeit benötigen.

Und diese unglücklichen Umstände gibt es durch aus auch in der Regel. Denn während ein tuning im Fahrzeugbereich geradezu ganzheitlich abläuft, so wurde ja bei den Computern lange Zeit nur auf die Taktfrequenz gesetzt. Es kam im laufe des Übertaktungs-Sports natürlich zu interessanten Nebenprodukten wie gigantischen, effektiven und teilweisen sogar auch mal leisen Kühlsystemen.

Doch leider sind leise Kühlsysteme eher die Ausnahme, und manch Computerbesitzer meint schon, dank einer laut surrenden Arbeits-Turbine an einem Tinnitus zu leiden.

Die Marketingabteilungen haben inzwischen sogar auf solche Kunden reagiert, und nennen daher nun einige neue Größen um sogenannte Flüster-PCs besser verkaufen zu können.

Denn leise Systeme, das hat sich herumgesprochen, reagieren teilweise mit überhitzen Elementen. Wem einmal bereits eine Festplatte oder Prozessor am Hitze-Tot verschieden ist, dem merkt man es meist auch an. Meist ist es eine traumatische Erfahrung. Man erkennt die Opfer an den Temperaturanzeigen auf dem Front-Panel ihrer Computer und sie achten auf  TDP-Angabe von Prozessoren.

Wer sich für Green-IT interessiert und meint die TDP-Angabe würde etwas über Leistung verraten, über dass, was eine CPU schluckt, weil sie mit eine Watt-Größe benennt, der kauft der Werbung auch das Greenwashing ab, wie es Tetra-Packs derzeit mit Bob dem sprechendem Hasen treibt, wenn dieser über umweltfreundliche Getränkekartons seine Märchen erzählt.

Dem Umsatz zu liebe

Können solche Augen lügen?
Ja, ist doch nur Werbung…

Wobei alleine der Name Getränkekarton schon recht irreführend ist. Meist besteht der Zellstoffanteil bei nur noch 60% . Es entfallen etwa 34% auf Kunststoffanteile, die ich noch nirgends habe natürlich wachsen sehen, und 6% entfallen dann auch noch auf - alles andere als für seine Umweltfreundlichkeit bekanntes - Aluminium.

Hinzu kommt auch noch, dass man mit gefälschten Recyclingquoten hausieren geht, da bei den zurückgelieferten Verpackungen haften gebliebene Verpackungsinhalte oder feuchte Kartonagen gerne als trockenes Material berechnet wurden.

Wer beim Wort Recycling an die Zurückführung der Werkstoffe in den Stoffkreislauf träumt, der sollte wissen: Die Kunststoffe werden verbrannt, um so den Aluminiumanteil wenigstens als Bauxitersatz in der Zementherstellung einsetzen zu können. Lediglich der Papieranteil ist von einer Rückführung betroffen, was auch gut ist. Bäume wachsen nun einmal nicht so schnell wie Getreide für das Brot oder die Haare für die Wolle. So weit bei der Gelegenheit noch mal zu umweltfreundlichen oder nachhaltigen Getränkekartons.

Aber das wissen ja die meisten eigentlich schon, doch ich merke selbst, das es gut tut, immer wieder mal daran erinnert zu werden.

Es hängt sowohl von der Nutzung als auch der gerechten Entsorgung ab, wie sich ein Produkt tatsächlich verhält.

Wider der Globalen Erwärmung!

Wer eine sparsame CPU sucht, und sich dabei auf die Watt-Angabe eines TDP-Werts verlässt, ist auf dem Holzweg. Dieser Wert gibt lediglich an, wie viel CPU-Abwärme ein Kühlsystem bewältigen können muss. Das Verfahren für die Ermittlung eines TDP-Wertes ist leider jedoch nicht standardisiert. Es lässt viel zu viel Freiraum um einen interessanten Wert zu erschaffen.

Inzwischen können auch x86- oder x64-CPUs ihre Taktfrequenz im Leerlauf drosseln und senken, anschließend auch ihre Kernspannung. Im sparsamen Betriebsmodus umgeschaltet verheizt eine CPU dann nur noch wenige Watt. Unter Arbeitsdruck werden viele CPUs jedoch ungemein hungrig, mache High-End-Prozessoren ziehen unter Volllast über 100 Ampere Strom. Wenn dann das Mainbaord die Kernspannung nicht nach Vortellerangaben regelt und nun ein Zehntel Volt zu hoch anlegt, so steigt der Verbrauch bereits um 10 Watt.

Während einige Prozessoren ihren jeweiligen TDP-Wert auch unter Volllast nicht wirklich erreichen, überschreiten andere diese sogar, wenn auch meist nur kurzfristig.

Die guten alten Zeiten

Der erste 100 MHz Prozessor der mir begegnete war der Cs486DX4 von Cyrix. Mit diesem Rechner hatte ich mich eine kurze Zeit wie ein Held gefühlt. Dann gab es eine verdammt hektische Zeit. Manche stürmten aus den Fachläden heraus, um ihren PC aufgebaut zu bekommen, bevor die Technik total veraltet sein würde…

Cyrix konnte sich trotz eines kurzen Vorsprungs gegen AMD und Intel nicht durchsetzen und ist heute nur noch Geschichte. Den meisten Unbekannt dazu. Nicht so wie der legendäre C64, dessen C nicht etwa für den Hersteller Commodore sondern für „Consumer“ steht.

Und tatsächlich war er der erste Computer, der es vom Fachgeschäft in den Discounter geschafft hatte, von wo die meisten Menschen sich heutzutage ihren Computer mit nach Hause nehmen, wenn Sie das Gefühl überkommt, das sie ein neues Modell brauchen.

Damals war der CPU-Takt noch gar nicht ausschlaggebend für den Erfolg eines Computers. Die 6510-CPU des 64ers werkelte je nach Model, bei der PAL-Version ein Stück weniger, bei NTSC-Version sogar ein Stückchen schneller als 1 MHz.

Das war langsamer als mein erster Computer, der schon Jahre zuvor in unser Haus eingezogen war. Ein Sinclair ZX81, dessen Z80-Prozessor war mit 3,25 MHz getaktet. Da er sich jedoch selbst um die Grafik kümmern musste, hatte er letztendlich auch nur ein effektiven Takt 1,25 MHz.

Der C64 hatte jedoch nicht nur mit seinem, was die PAL-Version betrifft ein MOS 6569 (und später dem MOS 8565)  hervorragenden Video-Chip, sondern verfügte über den besten Soundchip der 8-Bit-Ära, den SID 6581

Wenn die Rede davon ist, das SID ein Hybride war, dann nicht halb Faultier, halb Synthesizer. Sondern noch irgendwie besonders analog für ein Digital-Chip.

Er verfügte über drei Oszillatoren. Die Grundfrequenzen wurden bereits als 16 Bit-Werte aufgelöst. Aber leider ist es mir als Laie gar nicht möglich hier richtig in die leckeren Details zu gehen.

Aber jeder kann eigentlich einen echten SID und ein Emulation noch gut heraushören, den der SID bleibt einfach ein Original, in jeder Hinsicht!

Auf der Seite der CPU blieb der alte Z80 wohl der Herrscher der 8-Bit-Ära, was die Massen anging. Ein kompatibles Modell hat nicht nur wahnsinnig lange in dem erfolgsverwöhnten  GameBoy gearbeitet.

Auch in unserem zweiten Familien-Computer einem SHARP MZ 721, bei dem sogar ein Bandlaufwerk und Lautsprecher eingebaut war. Den MZ 731 gab es sogar mit Mini-Plotter überhalb der Tastatur zwischen Lautsprecher und Bandlaufwerk.

Obwohl sich dieser Rechner von SHARP bereits Personal-Computer nannte, konnte man ihn noch an ein Fernsehrgerät anschließen, wie man es von Home-Computern gewöhnt war.

Als dann der erste IBM-PC (noch ohne Festplatte dafür zwei flotten Floppylaufwerken) Einzug in unser Haus gehalten hatte, war uns noch gar nicht bewußt, das wir damit in die 16-Bit-Ära gedrungen waren. In dies Zeitalter hat uns erst so richtig die Werbung der Spielkonsolenhersteller katapultiert.

Hype oder Trend-Setter

16 Bit, das stand für sauberen Klang. 32 Bit für atemberaubende Grafik. Dann kam auch noch das Taktrennen.

Wie früher die Waschmittel mit Ultra Super und anderen Superlativen Warben, so warb die Technikindustrie in letzter Zeit mit HD.

Hier liegt zufällig noch eine HD-Diskettenbox bei mir herum. Könnte man bestimmt jetzt gut an die „ich bin doch nicht Blöd“ Generation gut verkaufen – mh…?

Andere wiederum wissen wirklich, was es mit dem HD-Format, der damit meist verbundenen HDMI-Schnittstelle und der ganzen elenden DRM-Technik auf sich hat. Natürlich wesentlich besser als ich.

Langsam dringt diese Embeddet-Technik wieder aus den Set-Top-Boxen zurück in die vielseitigen Anwendungscomputer. Obwohl bei Atom alle nur an Intels-Atom-CPU denken, sich kaum jedoch jemand an Arcon Atom erinnert.

Die ARM-Prozessoren sind eigentlich dafür bekannt einen kühlen Kopf zu bewahren. Sie verbrauchen gerade die Leistung zum jonglieren von Bits, womit andere Prozessoren gerne im Winter für Gemütlichkeit sorgen, und waren durch ihr Geschick diesen Heizungsmaschinen teilweise sogar überlegen.

Nun hat unglücklicherweise Apple es wieder geschafft, hier einmal der breiten Masse das Gegenteil zu beweisen zu wollen. Das neue Produkt das mit seinen Namen sehr an ein Tampon (Pad) erinnert…


- einst ein Scherz von Mad-TV -

…leidet auch noch unter Hitzewallungen, obwohl der Hauseigene Chip Apple-A4 ARM-Kompatibel ist. Als hätte man gleich von vorn herein die unbeliebteste App von iPhone mit implementiert, weil sie dort noch nicht genügend für Furore gesorgt hat.

Wer es also sein iPad im freien benutzen möchte, muss sich derzeit noch vor Frühlings­temperaturen in acht nehmen, da hier das Gerät aus Selbstschutz seine Arbeit verweigert, bis es wieder abgekühlt ist.

Mancher Sonnenfreund musste glatte 30 Minuten im Schatten warten, bis sein iPad wieder den Betrieb aufnehmen wollte. Daher empfiehlt Autor Zach Honig immer ein Platz im Kühlschrank freizuhalten, somit kann man sein iPad auch innerhalb einer Minute wieder in Betriebszustand versetzen.

Die neuen Tablet-PCs werden trotzdem immer interessanter, gerade für diejenigen, die gerne lesen und gut informiert sein wollen oder würde da nicht schon ein eBook reichen?

Im Herbst 2009 auf der Buchmesse in Frankfurt wurden viele von den eBook-Reader überrascht und kannten diesen Geräte-Typus noch gar nicht. Dabei ist der eBook-Reader von Amazon, der Kindle so etwas wie das iPod der Digitalbuch-Lesegeräte, bereits seit November 2007 erhältlich. Nur bisher irgendwie ungeeignet für den deutschen Markt. Grund dafür bestand darin, das diese Gerät einen Mobil-Funkverbindung voraussetzt, über den der Kauf von Büchern abgewickelt werden sollte.

Konnte die Buchmesse nun wirklich den Hype auf die neuen Lesegeräte in Schwung bringen?

Nicht nur, das Dutzend schwere Bücher in einem kleinen kompakten Gerät bereit liegen, nun braucht man für eine Neuanschaffung nicht mal mehr einen bestimmten Laden aufzusuchen. Wäre da nicht das Problem, das mit dem einen oder anderem Lesegerät auch ein neues Datenformat aufgetaucht ist. Als ob es noch nicht genügend gäbe! Nicht jedes Gerät kann PDF-Dateien darstellen. Dies ist eine weitere Hürde für den Verbraucher. Neben Deutschlands teuren Verbindungspreisen, der Haftungspflicht für WLAN-Knoten, usw…

Das Lese-Futter gibt es nicht als SD-Karten oder CDs zu kaufen, sondern kommt meist direkt aus dem Netz. Und dann gab es ja auch noch Fälle, in dem die Bücher samt Hausaufgaben genau so plötzlich wieder verschwanden waren, leider nicht im Netz das nie vergisst.

Es ist also doch noch leichter und vor allem sicherer sich alte Bücher zu kaufen!

Probleme hierfür sind einzig allein die Software-Piraten sagen die einen. Die anderen sagen schuld an solchen Problemen sei viel mehr das DRM (Digital Right Management) und überzogene Preise im gesamten jüngeren Medienbereich.

Abgesehen von solchen Problemen, die unterschiedlich gehandhabt werden, waren gerade von der Anzeige her die Geräte irgendwie meist gleich. Ob nun ein 12 oder 15 cm breite Diagonale, meist hatten die Geräte eine Auflösung von 800 × 600 Bildpunkten. Was für unsere Schriftart eine ausreichende Auflösung darstellt, auch wenn das Apple iPad nun eine Auflösung von 1024 × 768 Pixel auffährt, was jedoch bei 24,6 cm Diagonale letztlich doch zu einer viel niedrigeren Punktdichte führt.

Die eBooks haben also eine viel höhere Bildschirmauflösung, für ihre kleine Fläche. Die Dastellung erfolgt jedoch nur in Schwarzweiß. Das Bild ist in der Regel absolut Flimmer-Frei, während man bei herkömmlichen Bildschirmen das Flimmer leicht sichtbar machen kann, indem man sie ab filmt und in einer Aufnahme betrachtet.

Da sie nur bei der Darstellungsänderung Energieverbrauch erhöhen ist die Akkulaufzeit der Lesegeräte meist in Seiten angegeben. Man darf allerdings nicht vergessen, das sie auch andere Energieverbraucher besitzen, wie vielleicht eine Netzverbindung über irgendeine Art Radio-Funk. Ob nun Bluetooth, WLAN oder UMTS…

Mit solch Spielerei erreicht mancher eBook-Reader sogar in der selbe Preis-Klasse wie das iPad, das allerdings mit seinem WiFi-Leistung derzeit seine Besitzer noch frustriert.

Wer unter der Bettdecke lesen möchte braucht auch bei einem eBook eine Taschenlampe, den eine Hintergrundbeleuchtung gibt es nicht. Dafür kann man den Bildschirm in der Sonne gut ablesen, was man von Notebook-Bildschirmen, zumindest bisher noch nicht kennt.

Merkwürdiger weise haben manche Geräte eine Tastatur. Wozu braucht ein Buche eine Tastatur?

Nun diese dient dazu da eine Buchbestellung abzuwickeln, wenn das Gerät auf einen der vielen möglichen Wege ein Verbindung zum Internet herstellt.

Viele eBooks bieten auch eine Kopfhörerbuchse. Kann man sich etwa jedes Buch vorlesen lassen?

Leider nicht, obwohl einige eBooks auf Linux basieren und es für Linux eine kostenlose Software gibt, die Schrift in Sprache wandelt. Aber Mp3-Stücke können abgespielt werden, teilweise können auch Sprach-Notizen aufgezeichnet werden.

Obwohl ein eBook viele Vorteile bietet, bleibt es umstritten. Viele Leseratten möchten weiterhin Papier in den Händen halten und nehmen es in Kauf, das für jedes neue Buch Tetra-Packs recycelt werden müssen und ein dabei ein Teil der Natur zu zementiert wird, oder gar neue Bäume fallen. Sie nehmen dabei in Kauf, viel mehr Gewicht herumschleppen zu müssen. Und sie nehmen in Kauf das ihr Buch niemals nicht auch nur irgendeinen Hit vorspielen wird.

Andere entscheiden sich gleich für meist teurere Tablet-PCs und nehmen in Kauf, das sie bei weitem nicht solange lesen können ohne bald die nächste Steckdose ansteuern zu müssen. Tablets-PC sind meist so schwer wie ein Buch, mit Ersatz-Akku sogar schwerer!

Aber ihr Tablet, kann nicht nur Hörbücher abspielen, es kann auch meist gleich die Verfilmung des Buches wiedergeben, solange man mit seinem Tablet ein schattiges Plätzchen gefunden hat.

Nicht etwa, weil jedes Tablet unter Hitzewallungen leidet, sondern weil die Bildschirme bisher nicht so recht gegen das Sonnenlicht ankommen. Erst seit kurzem gibt es die eine Technologie, die diese Hindernis zu umgehen weiß, und sowohl als ePaper als auch als Video-Bildschirm zu funktionieren weiß: Das QI-Pixel-Display.

Als erstes Tablet mit diesem Display könnte bald das Notion Ink Adam erscheinen. Diese Ankündigung ist eine echte Kampfansage. Vielleicht der Grund das Apple ein Produkt auf den Markt geschmissen hat, was noch nicht ausgereift erscheint?

Im Juli 2010 könnte es so weit sein, wenn alles gut läuft.

Und dann gibt es da auch noch das hartnäckige Gerücht, das dieses sogar bereits unter $400 Dollar zu haben sein soll…

Gut möglich sogar, den weitere Gerüchte sagen, es soll verschiedene Modelle geben. Also auch welche ohne die Pixel Qi Displays, was ja nicht das einzige Highlight dieses Gerätes darstellt.

So hätte das Apple iPad trotzdem noch schwer daran zu schlucken, dem derzeit von Haus aus noch die Möglichkeit fehlt mehrere Applets gleichzeitig zur Anwendung zu bringen. Es hat ja auch kein SDHC-Slot, kein vernünftigen USB-Port…

Das Adam hat dagegen auch ein Multi-Touch-Display und zusätzlich ein eigens entwickeltes Finger-Pad auf der Rückseite. So verschwindet der Text, der eben noch unter dem Bildrand hinauslief nicht gleich wieder unter den Händen, wenn wischenden Gesten bei diese auf dem Bildschirm holen.  So kann man wohl auch besser verschmerzen, das dem Display von Adam gegenüber dem iPad ein paar Bildschirmzeilen fehlen: 600 statt 768.

Ein Lichtsensor vermag den Bildschirm an das Umgebungslicht anzupassen. Ich muss mich selbst bei meinem Desktop-Monitor durch komplizierte Menüs wühlen, wenn sich das Wetter einmal ändert oder auch Tageszeit.

Ein Bewegungssensor ist natürlich auch drin. Es wird wirklich spannend auf dem Tablet-Markt!

Dabei habe ich vor kurzem erst das A81 entdeckt, das ebenfalls wie unsere geliebte Pandora-Konsole mit einem OMAP 3430 ausgestattet ist. Es hat sogar einen Akku, den man selbst auswechseln kann und darf.

Dafür jedoch hat es nur einen T-Flash-Slot also ein Micro-SDHC und keinen Fullsize-Slot wie ich ihn gerne hätte. Da bleibt dann die SmartQ-Geräte. Und was macht es schon das dort die Akkus genau so eingebaut sind, wie im Apples iPad, wenn hier doch der Preis stimmt.

Noch attraktiver ist vor allem deren neue V-Serie, die Trend-gerecht mit einer HDMI-Schnittstelle ausgestattet wurde und daher nun auch mit einem wesentlich Leistungsstärkeren System.

Dem V7, sieht man auf dem ersten Blick die Veränderungen gar nicht an. Die 7-ner Modelle sehen fast aus wie Digitale Bilderrahmen. Sie haben ein Aufsteller – fehlt nur der Hacken.

Nun der Hacken soll beim alten Model der Flash-Speicher gewesen sein, der sich bei einigen Benutzern nicht gerade als Belastbar gezeigt hat. Bei der neuen V-Serie habe ich von solchen Meldungen allerdings nicht lesen können.

Die alte Samsung CPU die noch mehr als teuflisch gut getaktet war (667 MHz!) ist ausgemustert wurden und hat einem SOC platz gemacht, in der ein TCC-8902 von Telechips arbeitet mit gemütlichen und sparsamen 600 MHz. Im beiseite steht eine Mali™-200 GPU die mit 264 MHz arbeiten kann und sich OpenVG 1.1 und OpenGL ES 1.1 und 2.0 kompatibel zeigen kann.

Da wundert es, das bis jetzt nur Videos aufgetaucht sind, wo das alte Doom auf dem SmartQ V-Modellen gespielt wird.

Der Speicher wurde nicht nur von 128 MB auf 256 MB aufgestockt. Den Auftakt vollführt nun ein DDR2-RAM bei 330 MHz. Die alte Serie war mit normalen DDR-Speicher ausgestattet, der nur bei 133 MHz lieft.

Auf dem verdoppelten FLASH-Speicher sind gleich drei Betriebssystem installiert:

  • Linux 5.5 (Ubuntu Based)
  • Microsoft Windows CE 6.00
  • Google Android 1.6 v3

Da sollte sich also genügend Anwendungen für diese kleine Media-Tablet finden lassen. Das V5 ist mit gleichen Technischen Spezifikationen ausgestattet die Version für jede Jackentasche. Zu klein um als Tablet bezeichnet zu werden, eher ein MID.

Beim V7 wird es ein wenig eng. Wenige Taschen wo es bequem hinein passt. Dafür macht es sich ganz nett auf dem Schreibtisch aufgestellt. Am besten noch mit einer kleinen passenden Tastatur.

(Sorry! Video ist der Selbstzensur zum Opfer gefallen. beschäftigt euch mal mit den Plänen der Landesregierungen zum Jugendfreiem Internet. Da wird wieder die Stopschild-Technik aufgegriffen, obwohl sich die Bundesregierung inzwischen von diesem Gesetz distanziert…)

Während sich V5 und V7 so ein wenig undefinierbar zwischen jeder Geräteklasse nur als eBook-Ersatz bezeichnen lassen, geht das R7 nun noch ein Schritt mehr in Richtung eBook-Reader. Daher nun die Auflösung bei typischen 800 × 600 Pixeln, statt nur 800 × 480 wie noch bei den V-Geräten.

Die Farbe bleibt jedoch, leider scheint man nicht auf die Pixel-Qi Displays zu setzen. Aber vielleicht darf man sich auch überraschen lassen, in welcher Qualität und Sparsamkeit diese Bildschirme überzeugen wollen. Von genauen Spezifikationen konnte ich bisher wenig erfahren.

Es hat mich schon verwundert, das ich es geschafft habe herauszufinden, das man bei dem V7-Modellen auch ohne HDMI-Gerät, also alten Analog-Videobildschirm durch aus auf seine Kosten kommt. Die AV-Buchse ist fälschlicher weise noch immer als Kopfhörerbuchse ausgewiesen.

…das war’s für heute, denke ich!
Vielen Dank für’s Lesen

Euer Mäx

Die Marketingabteilungen haben inzwischen sogar auf solche Kunden reagiert, und nennen inzwischen einige neue Größen um sogenannte Flüster-PCs besser verkaufen zu können.

Denn leise Systeme das hat sich herumgesprochen reagieren teilweise mit überhitzen Elementen. Wem einmal bereits eine Festplatte oder Prozessor am Hitze-Tot verschieden ist, dem merkt man es meist auch an. Meist ist es eine traumatische Erfahrung. Man erkennt die Opfer an den Temperaturanzeigen auf dem Front-Panel ihrer Computer und sie achten auf den TDP-Angaben des Prozessors.

Werbung lügt wo sie kann!

Können solche Augen Lügen?
Leider: Ja!

Wer sich für Green-IT interessiert und meint die TDP -Angabe würde etwas über Leistung verraten, über das, was eine CPU schluckt, weil sie mit eine Watt-Größe benennt, der kauft der Werbung auch das Greenwashing ab, wie es Tetra-Packs derzeit mit Bob dem sprechendem Hasen treibt, wenn dieser über Umweltfreundliche Getränkekartons seine Märchen erzählt. Wobei alleine der Name Getränkekarton schon recht irreführend ist. Meist besteht der Zellstoffanteil bei nur noch 60% . Es entfallen etwa 34% auf Kunststoffanteile die ich noch nirgends hab natürlich wachsen sehen und 6% fallen dann auch noch auf das alles andere als für Umweltfreundlich bekannte Aluminium. Hinzu kommt auch noch das man mit gefälschte Recyclingquoten hausieren geht, da bei den zurückgelieferten Verpackungen haftengebliebene Verpackungsinhalte oder feuchte Kartonage gerne als trockenes Material berechnet wurden. Wer beim Wort Recycling an die Zurückführung der Werkstoffe in den Stoffkreislauf träumt, der sollte wissen: Die Kunststoffe werden verbrannt, um so den Aluminiumanteil wenigstens als Bauxitersatz in der Zementherstellung einsetzen zu können. Lediglich der Papieranteil ist von einer Rückführung betroffen, was auch gut ist, den Bäume wachsen nun einmal nicht so schnell wie Getreide für das Brot oder die Haare für die Wolle. So weit bei der Gelegenheit noch mal zu Umweltfreundlichen oder Nachhaltigen Getränkekartons.

Ob ich ein Retro-Fan bin? Man - ich bin selbst ein Oldie!

Ein Kommentar zu “Blick über den Tellerrand”

  1. xTreme sagt:

    sehr schön ;-)

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