Pandora-Blog - Pandora-Handheld, Retro, OpenSource und Indie Games

Lecker Belag für den Beagle? BeagleBuddy!

Verfasst von Mae am: 15.01.2010, 16:00 Uhr

Einiges mag man beim Beagleboard vermissen. Zum Beispiel die Möglichkeit irgendwie möglichst einfach eine Vernetzung herzustellen, um sich mit den anderen Entwicklern über das Internet austauschen zu können und mit seinen Programmen immer auf dem laufendem zu bleiben.

Nun könnte man zwar über den SDIO-Schacht eine WLAN-Karte einführen, aber dann kann es beim Download eng werden bei 256 MB Nandspeicher und ohne zweiten SD-Schacht.

Fragt man die Entwickler warum beim Beagleboard all das fehlt, was man vielleicht vom Pandora-Hardware Entwurf kennt, so fällt die Antwort kurz aus: KISS.

Okay, ich mag ja die Band auch, aber was bringt das? Achso: Nein? Es bedeutet also Keep it Simple and Stupid, und hat gar nichts mit der Rockgruppe zu tun…

Es geht also nur darum, alles möglichst einfach und damit auch vor allem günstig zu halten. Schließlich will das Beagleboard nur eine Basis sein, auf der Aufgebaut werden soll.

Es soll sich jeder dazu basteln, was er braucht. Manch einer ist so begabt, das er vielleicht so etwas wie den Pandora daraus bastelt und andere schließen ganz schlicht, was sie brauchen über USB an. Zack!

Tatsächlich gibt es nun aber auch die passende Erweiterungskarte für diejenigen die einfach nur etwas zusammenstecken wollen, wie sie es vom PC kennen.

Das „BeagleBuddy Zippy Ethernet Combo Board“ für das vielseitige Sandwich, welches dann über einen zweiten SD-Slot verfügt und wie der Name schon andeutet, die so ersehnte Ehternet-Verbindung zur Verfügung stellt, solange Dein Beagle der Board-Rev. B oder C entspricht.

Zippy_Rev-A_angle

Dieses Bild stammt von der Seite dort, wo eine interessante Fotostrecke noch mehr Details über die Erweiterung preisgibt.

Hier die Übersicht in Worten:

  • 10BaseT Ethernet basiert auf ENC28J60 SPI
  • SD/MMC Interface (3,3 V und 1,8 V Karten werden unterstützt via Steck- oder Lötbrücke?)
  • Batterieschacht für die RTC für CR1216, CR1220 oder CR1225 Knopfzellen.
  • Eine zweite RS232 Schnittstelle mit DB9 Male Buchse oder 2×5 Pin (shrouded header) Buchse.
  • I2C-Expansion Header – vier Pins: 5 Volt, SDA, SCL, Grnd

Mitgeliefert werden soll die Dokumentationen und Software, das Schraubenmaterial sowie der notwendige Lötstecker um die Verbindung zum Beagleboard zu erstellen und das für unter 80 Euro.

Jetzt fehlt nur noch das passende und schicke Gehäuse, damit der sparsame aber Leistungsstarke 200 Euro Thin-Client sich in vielen Wohnzimmern breit machen könnte. Wie schwierig es ist ein gutes Gehäuse zu bekommen, davon können die Pandorianer vermutlich ein Lied singen …

Besser also, man baut sich die Hundehütte selbst, damit spart man sich eine lange Wartezeit.

Über den Autor:

Ob ich ein Retro-Fan bin? Man - ich bin selbst ein Oldie!
Social Bookmarks:
  • email
  • RSS
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Digg
  • Sphinn
  • Technorati
  • Google Bookmarks
  • Faves
  • MySpace
  • Yigg

Hinterlasse einen Kommentar