Das Gehäuse ist wieder da
Als Blogger hat man es nicht leicht. Ständig muss man überall auf dem Laufenden sein, Neuigkeiten bewerten, recherchieren und immer ein bisschen mehr wissen, als die anderen, denn nichts ist schlimmer als über etwas zu schreiben, von dem man selbst nicht gut Bescheid weiß, um sich dann die Fehler von seinen Lesern korrigieren zu lassen. Wenn es dann noch um die Pandora geht ist diese Angst vor eigenen Recherchefehlern besonders präsent, denn viele Meldungen widersprechen sich gegenseitig, machen andere Meldungen ungültig, stellen sich im Nachhinein als falsch heraus oder basieren auf kürzesten Zitaten und wilden Spekulationen. Der Überblick ist schnell verloren.
Aus dieser Perspektive ist es fast schon beruhigend zu wissen, dass eigentlich keiner gerade so richtig weiß, was gerade so alles rund um die Pandora passiert, nicht einmal die Entwickler. So kommt es, dass EvilDragon heute mitteilte, dass die kurz vor Weihnachten verschickten Gehäuseprototypen leider erst am 15. Januar versandfertig sind. Ein frohes neues Jahr euch allen, willkommen zurück, zwei-Monate-Witz und schonmal einen guten Rutsch an unsere chinesischen Leser, besonders den Techniker, der meint vor der Fertigung noch einmal zu sehen, wie die Konkurrenz das macht.
Aber von Anfang an: In der Gehäusefirma hat man sich besprochen und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass das Gehäuse die gleiche Qualität haben soll, wie irgendein Gehäuse eines Gerätes, das schon auf dem Markt ist. So zumindest wird es MWeston in einer Mail mitgeteilt. Daraus resultierte neben einer großen Zahl Entschuldigungen in gebrochenem Englisch eine Reihe von Modifikationen, die zum 15. Januar 2010 fertig gestellt sein sollen. Offenbar selbst ein wenig gefrustet gab Craig die Nachricht unkommentiert an das englische Forum und damit die Öffentlichkeit weiter. Irgendwann dazwischen hat auch EvilDragon eine Kopie der Mail erhalten und kommentiert: „[E]igentlich gibt es mehr gute als schlechte Nachrichten, aber bei manchen eMails möchte man wirklich im Dreieck hüpfen und schreien.“
Daher nun zu den guten Nachrichten: Die Gehäuse sind angekommen. Klingt verwirrend, aber tatsächlich sind die kurz vor Weihnachten verschickten Gehäuse bei MWeston angekommen und für gut befunden worden. Alle Mängel wurden behoben und sogar ein Finishing haben sie bekommen, sodass die neuen Demogehäuse exakt so aussehen, wie die endgültigen Gehäuse aussehen sollen. Lediglich die Bedruckung ist ein wenig zu hoch gerutscht, aber der Bedruckungstest hat gezeigt, dass die Bedruckung einwandfrei funktioniert. Diese wurde übrigens auch noch einmal geändert: Statt des einfachen „BT“ soll nun das Bluetooth-Logo unter die entsprechende LED. Auch das Scharnier von Craigs Pandora ist, nachdem er sie tausendmal auf und zu gemacht hat, immer noch heile.
Das Gehäuse, auf das wir gewartet hatten ist also zwischendurch angekommen – das hatte Craig zugegebenermaßen schon vor ein paar Tagen geschrieben, wenn auch recht kryptisch – und wir warten nun auf noch ein neues Gehäuse, obwohl es an dem aktuellen Gehäuse nichts mehr auszusetzen gibt. Mal sehen, was die Qualitätsanpassung bringt. Wir bleiben gespannt.
Quellen: Entwicklerblog, englisches Forum

IMHO würde/hätt ich schlicht und ergreifend zurückschreiben:
Wir wollen keine Qualität wie die Konkurrenz, sondern:
Die Gehäuse wie wir sie bekommen haben,
bis auf die Bedruckung an er richtigen Position und
dem echten Bluetooth-Symbol.
also ich mag eigentlich schon ein hochwertiges gehäuse haben ….
„Qualität so gut wie nötig, nicht so gut wie möglich“.
Man wird immer überall irgendwas finden können, was
es zu perfektionieren gibt. (Ob Pizza oder Herzoperation…) Aber der Zeitaufwand und die Kosten stiegen mit versuchter Perfektion nicht mehr linear
sondern exponentionell.
Wenn mweston oder wer immer das zu sagen hat, es ist gut, DANN ist gut. Nicht dann wenn ein Techniker denkt er müsse sich verkünsteln.