Der Cube
oder der Traum vom Pandora Media-Center…
Erinnert ihr euch noch an die Idee mit dem Pandora Cube, und die Frage, was er den alles bieten müßte?
Nun: Alles außer Silberscheiben – das haben sich wohl diese Cube-Erschaffer gedacht!
Noch besser sieht man die Anschlüsse auf dem gelben Würfel im nächsten Bild…
Sogar eine Tarnfunktion ist eingebaut, denn sobald man alle Buchsen belegt hat, versteckt der Würfel sich wie von selbst, daher ist es gut, wenn man zu den meist schwarzen Kabeln einen deutlichen Kontrast vor findet, wie hier im gelben Würfel – so besteht die Chance ihn schneller wiederzufinden im Kabelknäuel.
Hier sitzt allerdings noch nicht unser hoch geschätztes OMAP-System drin, statt dessen arbeitet eine VR5701-CPU mit 266/333 MHz. Mehr über diese Würfel könnt erfährt ihr auf der japanischen Site.
Längst ist das aktive Beagleboard bei REV C3 angelangt. Leider habe ich noch niemanden gesehen der auch fertige Gehäuse verkauft, wodurch das Projekt sich noch immer nur an Bastler richtet.
Die meisten Pandorianer kennen natürlich das Board. Nun für diejenigen, die es noch nicht kennen: Auch hier arbeitet ein OMAP3530 der mit 256 MB RAM und ebenso viel NAND-Speicher statt 512 wie der Pandora. Zudem fehlt im der zweite SD-Port womit das Board ganz ohne Erweiterung also nicht mit dem Pandora mithalten kann. Doch daher ist es eben günstiger. Zudem befindet sich auf dem Board ein HDMI-Ausgang, rechts daneben ein S-Video und Audioports als Klinkenbuchsen. Eine USB-OTG über den das Board versorgt werden könnte, darunter ein weiterer Spannungsversorgung, um mehr Energie für den großen USB-Port bereitzustellen, der sich an der unteren Kante befindet, neben dem SD-Slot.
Links ein Expansionsport und ein Anschluss für ein LCD-Display. Ob das Beagle-Board LCD-Display und HDMI Parallel betreiben kann…? Wäre natürlich ein harter Schlag für manch Pandorianer der bei dem Pandora ein Digitalen Bildausgang wünscht.
Neben dem Beagle-Mid, gibt es auch andere lustige und interessante Projekte. Das wäre der Beagle-Brick, der gleich mit zwei Projektoren ausgestattet Videobild und Lasertastatur erzeugt.
Verbaut wurde: TI BeagleBoard (Rev. B4 in this case), Celluon CL850 “Laser Keyboard”, A tiny USB hub, TI PICO projector, Some custom USB cables, Huawei UMTS modem, One Bopla BOS 800 case, A small RS-MMC card for the root filesystem
Viel interessanter finde ich allerdings die verschiedenen Ansätze für eine Embedded Mediacenter Lösung. Besonders interessant das Projekt von Enrico Kliemannel:

Mehr Informationen findet ihr auf seiner Seite.
Für Audiofreaks dürfte die Seite von Thomas Schmerbeck interessant sein. Auch er hat das Beagleboard entdeckt und den Wunsch damit ein Media-Center zu realisieren. Vor allem könnte dies interessant sein für diejenigen, die eine Lösung für Ihr Auto suchen.
Das Beagleboard wurde bewusst günstig gestaltet und verzichtet daher auf viel Schnick-Schnack. Was der eine Braucht, ist für den anderen ein unnötiger Kostenfaktor. Das meiste kann man schließlich über USB und dann auch via Netzwerk anbinden. Kein anderen Weg ist Enrico in seiner Lösung gegangen.
Der Anblick auf Kabel statt Expansionskarten, die sauber in Slots stecken ist sehr gewöhnungsbedürftig. Zudem kann ich mir die Frage nicht beantworten, ob bei soviel Komponenten mit dem Anspruch auf eigener Energieversorgung das gesamte Energiemanagement unterm Strich noch stimmig bleibt.
Ich liebäugele gerade mit einem ATOM-ION ITX-Board das jedoch unter Belastung gut 40 Watt verfeuert. Bei einigen Boards wurden auf dem Kühlkörpern Temperaturen von über 70°C unter Volllast erreicht, was einen Betrieb ohne Lüfter unsinnig erscheinen lässt. Zudem ist das nur für diejenigen interessanten, die vorher noch mit ihrer Glühbirne geheizt haben und nun nach dem unsinnigen EU-Verbot nach neue Wärmequellen suchen.
OT: Die Kompaktleuchtstofflampe, die uns als Energiesparlampe verkauft wird, ist keine Allheilkampfmittel, das tatsächlich zu einer geringeren Umweltbelastung führt. Nur als Dauerbrenner ist sie effizienter. Im Treppenhaus kann sie mit der Lebenszeit einer normalen Glühbirne gar nicht mithalten, aber selbst im Dauerbetrieb erreichen viele Energiesparlampen keine 4.000 h obwohl 10.000 h versprochen wurden. Einige Modelle erreichten nicht einmal die 1.500 h Betriebsstunden!
Neben dem geringen Teil an giftigen Quecksilberdampf ist in den meisten Kompaktleuchtstofflampen das notwendige Vorschaltgerät fest verbaut und erzeugt zusätzlichen Schrott. Dies wurde leider nicht verboten! Überhaupt scheinen keine ernsthaften Gedanken über die Umwelt- und Kosten Belastungen bei der Entsorgung verschwendet wurden zu sein, bevor man das Gesetz verabschiedete. Dafür lag der EU jedoch eine Studie vor, das bei der Produktion die 4-fache Energie aufgewendet werden muss, wie bei einer herkömmlichen Glühbirne. Aber ernsthaft hat sich damit leider niemand auseinandergesetzt, selbst die Grünen haben sich damit nicht genügend befasst… – Schade!
2016 sollen selbst Halogenlampen in den Haushalten verboten werden. Vielleicht haben sich bis dahin ja plötzlich nicht nur die Herstellungs- und Entsorgungsprobleme Urplötzlich gelöst, sondern stellt das dimmen von Leuchtstofflampen auch kein Problem mehr da…
Seit dem 1. September verschwinden jedenfalls erst einmal nur Glühbirnen über 80 Watt und mattierte Glühbirnen – obwohl diese bei gleicher Wattleistung gleich viel Lumen leisten wie unmattierte… – wo bleibt da die Logik, das unmattierte länger in den Regalen bleiben sollen? Vermutlich wohl nur alles wirtschaftliche Interessen, …vielleicht?
Mattierte Glühbirnen herzustellen war vielleicht teurer. Und der Gewinn bei Energielampen ist vielleicht auch größer. Würde es euch verwundert, wenn es eines Tages eine Verschrottungsprämie für bestimmte Prozessoren geben würde?
Wie gesagt, da habe ich also über so ein ATOM-Gerät nachgedacht. Soll ja angeblich ein sparsamer Kollege sein und der ist für mich nicht etwa interessant weil ich weiß, das darauf auch ein Windows-System laufen würde. Sondern weil es neben SATA-Anschlüssen für Festplatten und optische Laufwerke auch mitunter noch einen PCI-Slot bietet.
Während die meisten sich diesen Slot mit einer TV-Empfangskarte bestücken, wollte ich dort gerne ein Voicemodem einbauen, das mit Anrufer von Werbeagenturen in eine Spambox leitet, oder Anrufer mit Rufnummernunterdrückung noch eine letzte Chance einräumt sich zu Identifizieren, bevor sie ebenfalls in die Spambox geschoben werden. Rufnummernunterdrückung – Pah! Gar nicht zeitgemäß in einem modernen Überwachungssaat – hätte man doch auch verbieten sollen… *lach*
Beim Beagleboard wäre es natürlich auch möglich: Ein Hub an dem neben Tastatur und Maus auch DVB-T Stick oder USB-Modem gehängt werden könnten.
Nun gibt es da aber auch eben kein Gehäuse für das Beagleboard.
Mit USB-Festplatten, bin ich bisher immer nur auf die Nase gefallen, es gibt keine die länger als ein halbes Jahr gelebt hat. Oft war es der Hitze-Tot, der sie im schlecht gelüfteten Plastikgehäuse leicht erwischt hat.
Für mich wäre also ein Pandora-Cube nur dann interessant, wenn dieser in einem Gehäuse käme, das entsprechende Anschlussmöglichkeiten für IDE bzw. SATA Geräte bieten würde. Ruhig die großen Schächte für die Günstigen Laufwerke und einen nicht dazu zwingen noch immer sauteure Optische Slimeline-Laufwerke zu verbauen. Obwohl natürlich so ein Slot-in-Laufwerk durchaus sehr viel schicker wirkt und durchaus auch als Brennlaufwerk inzwischen verfügbar sind.
Vor allem aber sollte doch aber ein Gerät das endlich sparsam im Energieverbrauch ist, jederzeit große Mengen an Daten zur Verfügung stellen können. Und da ist die Lösung nun einmal noch immer eine Festplatte die bei bedarf auch mal gekühlt werden kann: Also gedämpfte Aufhängung mit einem großen leisen Lüfter!
So wäre mein Traum!
Doch schon beim Linkshänder Stylus der Pandora, war ich allein der sich so etwas gewünscht hatte. Wie sehen denn nun eure Träume aus, von einem sparsamen Heim Infotaiment- und Kommunikations-System. Welche Option müsste euch das System mindestens bieten, damit ihr einen Kauf ernsthaft in Erwägung ziehen würdet?
Update: 21.09.2009/14:21 Siehe Kommentar!






Änderung: Es ist wohl eine japansiche und keine chinesische Site, auf der dieser Cube vorgestellt wird.
Tut mir Leid, das mir das zu spät aufgefallen ist.
Der Artikel wurde daher gerade verändert!
Cooler Beitrag!