Ein paar Worte…
Erst Dienstag kam ich dazu mir das Video vom weißen Prototypen anzusehen und bin bekanntlich nicht ganz so sprachlos. Da ich ja auch noch mein Adventskalender auf den neuen Stand bringe, erlaube ich mir also nun ein paar Worte zu verlieren.
Tastaturlayout offiziell fertig
Denn schon längst wurde auch das Keyboard-Layout offiziell als fertig erklärt, doch wo finde ich nur das Layout in den offiziellen Quellen?
Auf OpenPandora.de wurde die ToDo-Liste wie versprochen gepflegt und bereits zwei Punkte sind gestrichen. Während der CNC-Prototyp nun schon genau in mehren Bildern und Videos bestaunt werden kann, sind die Informationen zur Tastatur noch ein wenig dürftig.
Doch werfen wir einmal einen genaueren Blick auf den Prototypen, wird der ein oder andere vielleicht doch noch ein wenig überrascht sein.
Blick auf’s Video
Die erste Überraschung war für mich natürlich das der Kunststoff weit mehr transparenter ist, als vermutet – vor allem nach der Aufregung mit den LED-Pannels.
Da leuchtet es sogar ulkig durch das Scharnier hindurch, wenn der Pandora seine Bildschirmbeleuchtung aktiviert.
Was mich ein wenig verwundert hat: Direkt nach dem einlegen des Akkus legt der Pandora los. Da kennt er nichts…
Also ist der Schalter vorne links wirklich nur um in auszuschalten oder eher um in mal schlafen zu legen.
Welche Farbe hat wohl nun die Power-LED?

Dunkel natürlich wenn Pandora aus ist.

Beim Start leuchtete sie kurz grün.

Dann leuchtete es gelb – oder etwa nicht?
Möglich das eine rote LED neben der Grünen nun dieses schöne Gelb erzeugt. Welche Farbe für welchen zustand steht wurde noch nicht verraten.
Es scheint jedoch das die grüne LED anzeigt, wenn der Bildschirm noch dunkel ist, dass der Pandora arbeitet.
Ob es auf der linken Seite auch so bunt vor sich geht? Im Video sieht man es dort erst einmal nur grün flackern, in dem Moment wo die Laufwerke abgefragt werden – so scheint es.
SD-Cards scheinen noch nicht eingelegt zu sein – oder sind die etwa so perfekt verschwunden?
Wie auch bei ED scheint MWeston hier nicht das MK3-Board selbst eingebaut zu haben. Daher paßt es nicht ganz so optimal.

Diese Ritze an der Seitenfront die man hier sehen kann ist nicht etwa zwischen Unter und Oberseite wo man auseinander klappt um den Pandora zu bedienen – sondern dort wo die MK2-Platine noch nicht so perfekt sitzt wie hoffentlich die MK3-Platine.

Noch deutlicher wird es eben auf der Vorderseite. In diesem Prototypen-Gehäuse sitzt also noch nicht das passende Prototypen Board.
Überrascht hat mich jedoch besonders die Rückseite. Den ich hatte gedacht gelesen zu haben, das es kein Band für den Pandora geben wird.

Doch zwischen USB- und Power-Buchse sieht man zwei Löcher. Genauer sieht man es auf einem anderen Foto:
Hier liegt das Gehäuse auf dem Kopf. Von links nach Rechts sehen wir: USBTG, Exp.Port, USB, Bändchenlöcher, Powerbuchse. Damit wäre klar: Der Pandora ist modisch genug um in als neckisches Accessoire des modebewußten Nerds das Handgelenk zu zieren.
Blick auf die Tastatur

Leider ist die Tastatur auch noch nicht beschriftet. Vielleicht lässt sie sich vorläufig beschriften, damit wir erfahren, wie es sich mit dem Layout auch wirklich arbeiten lässt.
Doch auf MWestons Fotobucket wird man fündig:
Die QWERTY-Belegung war ja bereits bekannt, neu war lediglich wo die Sonderzeichen und Funktionstasten nun wirklich ihren Platz finden sollen.
Normalerweise hat man selbst ohne Cursor-Steuerblock und Ziffern-Block gut über 70 Tasten zur Verfügung. Wie also verteilt man es auf die wenigen Tasten die der Pandora bietet.
Erst einmal bietet er ja nur drei Reihen. Die Leertaste ist nach rechts gerutscht. Dafür sind Punkt und Komma nach links gewichen, den auch die finden sich auf einer US-Tastatur normalerweise rechts vom M.
Mit Shift sind die spitzen klammern zu erreichen. Lustiger weise sitzen die in der deutschen Tastatur ja in der gleichen Ecke – dies ist für uns also keine Umstellung.
Sinnvoll werden aus Punkt und Komma dank der FN-Taste Doppelpunkt und Semikolon ermöglicht. Leider schließen keine weiteren Satzzeichen an. Statt dessen unterbricht nun ein Slahzeichen den Block der Satzzeichen, wo meiner Meinung nach ein Ausrufezeichen hingehört hätte, vorallem da ein Fragezeichen folgt.
Für mich hätten Slash, Pipe und Backslash irgendwie zusammengehört. Statt dessen sitzt ein Fragezeichen zwischen den Slash-Zeichen.
Daher mache ich einmal einen Sprung nach rechts auf die Spacebar. Hier wurde auch die TAB-Taste untergebracht. Das ist ein wenig kurzfristig gedackt finde ich: Schließlich hat die TAB-Taste eine Shift-Funktion mit der man auch in die andere Richtung springen können soll.
Drückt man jedoch erst die FN-Taste und dann die Shift-Taste so wurde nun CAPS-Lock aktiviert. Das eigentlich nun keinen Einfluß auf die Leertaste. Die SHIFT-Taste zuerst und dann die FN-Taste: Nun ist FN-Lock aktiviert und es wird ebenfalls lediglich ein TAB ausgeführt…
Also hier scheint an eine BACK-TAB – Funktion nicht gedacht.
Sinnvoll dagegen wieder die Position der ESC-Taste. Die bekanntlich oben rechts in der Ecke liegt. Das @-Zeichen das wir auf der Q-Taste kennen, aber im US-Keyboard auf der Ziffertaste 2 über Q und W sitzt ist auf dem W gelandet. So sollte auch uns die Umgewöhnung nicht all zu schwer fallen.
Nun folgen allerdings bereits Klammern, obwohl auch diese auf US-Keyboards meist rechts zu finden sind. Und das Ausrufezeichen, was meist auf der linken Tastaturhälfte zu finden ist folgt und wirkt auf mich an dieser Stelle total verloren.
In meinen Augen ist das Layout der Matte noch nicht so recht gelungen. Das Design hat irgendwie – keine für mich erkennbaren Regeln. Und so wirkt alles für mich noch ein wenig arg wild zusammen gewürfelt.
Ich hatte Gehofft die Tastatur würde in etwa so aussehen:
Hier ist allerdings auch noch der Fehler das die TAB-Funktion nicht wirklich voll nutzbar ist. Vielleicht sollte statt dessen eher Back-Space auf die Space-Bar gelegt werden und die Back-Space-Taste mit der TAB-Taste belegt werden. Dafür müßte dann die DEL-Funktion auf FN-Geschaltet werden und die INS-Funktion einen neuen Platz suchen.
In diesem Entwurf wurde die Compose-Taste auf den unteren Aktion-Button gelegt, da ich es wichtig gehalten hab, alle relevanten Funktionen auf der Frontseite zu haben.
Denn ich gehe davon aus, das man mit möglichst vielen Fingern arbeiten möchte, wenn man Texte eingibt, wo man die Compose-Taste verwendet. Somit würde ich den Finger nicht mehr Griffbereit am Schulterbutton haben und müsste wieder umgreifen.
Die Idee mit dem Bausatz
Nun da vermutlich die Tastatur immer ein Kritikpunkt bleiben wird, währe es nicht weiter verwunderlich, wenn man sich gegen einen entsprechenden Aufpreis und vor allem lange Wartezeiten (zumindest auf die Tastaturmatte) sogar eigene Layouts bedrucken lassen kann.
Vielleicht macht eben bei einem Gadget wie der Pandora ein Bausatz doch besonders viel Sinn…
Ein weißes transparentes Gehäuse, welches den Stylus-Einschub auch für Linkshänder bietet und via Blindabdeckungen wird aus dem Bausatz ein Links oder Rechtshänder Gerät.
Was nicht leuchten soll wird von innen dunkel ausgemalt, so sollte sich einfach ein beleuchteter Tastatur-Rahmen schaffen lassen. Oder wer lieber eine farbigen oder schwarzen Pandora basteln möchte trägt nun den passenden Lack außen auf.
Der zusammenbau scheint ja doch recht einfach zu sein, und erinnert auch an den einen oder anderen alten Homecomputer.
Verfasst um: 02:30 Uhr







Hey Guru, lieg gerade mit iPhone im Bett und muss Dich mal für diesen interessanten Artikel loben!! Supi!
@Dragoon – ist Dein Kommentar hier richtig gelandet?
Der Artikel ist von mir. Von daher weiß ich nun nicht, ob Du nur vergessen hast auch den Praktikanten zu loben oder ob Du einen anderen Artikel meintest, und Dein Kommentar hier nur falsch gelandet ist…
Ach er lobt schon den richtigen *g*
Naja ich lobe an der Stelle Mae für seine interessanten Artikel der im gegensatz zu meinen noch einwenig Abwechslung schaft. Ich bin froh dich im Team zu haben.
@Mae: hoppala! Natürlich geht an dieser Stelle ein dickes Lob an Dich – mein Fehler. Und für all die anderen kleinen Leckereien dieses Blogs, sei auch Guru’s Schulter kräftig geklopft.
Interessanter Artikel!
Hey Mae, ein kleines grafisches Update mit einem neuen Blog-Eintrag wäre mal angebracht (angesichts der aktuellen To-Do-Liste)!