Mit Recht viele Spiele
Noch immer wissen leider viele Leute nicht, wie Sie an die Spiele für die Emulatoren herankommen. Dabei gibt es genügend Wege die auch legal bleiben – egal was uns andere gerne erzählen möchten.
"Pssst - Hier könnt ihr auch Auftreten"
Freiheit für die Video-Helden?
Nun, es kommt natürlich auch immer drauf an, wen man fragt. Wer glaubt der Job von Mario & Co bestehe nur darin uns um jeden Preis zu unterhalten – der Irrt gewaltig. Ihre Aufgabe ist es Geld zu verdienen. Und Ihr Arbeitgeber, der verdient in erster Linie durch den Verkauf von seiner eigenen Konsole.

NeoGeo-Spiel auf einem Sketch-Brett... - ist dieser Port erlaubt?
Das sollte man unbedingt bedenken, bevor man los zieht und Nintendo fragt, wie man sich den bitte schön die Spiele beschaffen darf, oder ob diese nicht bitte demnächst auf SD Karten verkauft werden könnten.
Selbst bei den alten Spiel-Titeln der alten Konsolen – also NES und Gameboy, die ja nun schon immer schwerer zu bekommen sind, ist eine Freigabe fraglich. Schließlich könnte irgendwann einmal der Port auf die neue Konsole als schönes Remake erscheinen. Eine Kommerzielle Konsole und offene Spiele – nein das will einfach nicht passen.
Wie sieht es bei den Game-Publishern aus?
Manche Software-Piraten verwechseln sich gern mit Freiheitskämpfern und anderen Helden.
Denen ist die Plattform doch im Grunde egal: Hauptsache sie bekommen genug Anerkennung für Ihre Arbeit – vorzugsweise natürlich auch in Form von Geld!
Cinemaware hatte eine Zeitland das Original von „Defender of the Crown“ zum Download an die Fans zur Verfügung gestellt – jetzt steht nur noch eine Online-Version zur Verfügung. Wer Spielen möchte wo er will, dem steht das Remake „Robin Hood – Defender of Crown“ auf mehrere Plattformen zur Verfügung.
Apogee dagegen hat viele seiner alten Klassiker nun als Freeware zur Verfügung gestellt, die man sich auf der Seite runter laden kann: *Klick*
Kaperbriefe und Mythen!
Der Slogan der Medien Industrie
Kaperbriefe wurden schon lange nicht ausgestellt. „Piraterie ist international geächtet und seit Juni 2008 von den Vereinten Nationen als kriegerische Handlung eingestuft.“ Dieser Satz stammt aus dem Wikipedia und passt weitaus besser zu Software-Piraterie als man denken mag: Die International agierende Musik- und Film- Industrie hat den Begriff „Raubkopie“ erst in unseren Sprachgebrauch eingeprägt und somit das Eigentumsdelikt zur Gewalttat erhoben. Eine Einstufung die nicht gerade hilfreich ist, denn wer mag schon Übertreibungen…
Wann aber begehe ich ein Urheberrechtsverletzung? Die Anfertigung von Privatkopien ist unter bestimmten Voraussetzungen sowohl in Deutschland als Österreich erlaubt. Jedoch ist nicht nur das verbreiten von Kopien untersagt. Auch das annehmen von Hehlerwahre war schon immer ein Straftatbestand – auch dann wenn man bereits ein Original besitzt!
Auch das Löschen innerhalb von 24 Stunden kann einen nicht wirklich helfen. Wenn dein Download vor Gericht bewiesen werden kann, spielt es keine Rolle mehr, was Du mit der Datei angestellt hast. Das sollte doch eigentlich schon der gesunde Menschen-Verstand jedem klar machen. Trotzdem wird es aber genau so auf ROM-Sharing Seiten gerne behauptet.
Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!
Mit den Erfahrungen ist es immer so eine Sache! Meist macht man sie erst dann, wenn man sie gerade gebraucht hätte.
Jede Seite/Partei ist nur auf die eigenen Interessen fixiert und wie bei jedem Krieg gibt es keine Sieger sondern nur viele Oper – vor allem unter den Zivilisten – diese müssen sich dem komplizierten Urheberrecht unterwerfen, dem des eigenen Landes, der EU und am liebsten auch noch das des Herstellers – oder etwa nicht?
Nicht nur Gerechtigkeit zu finden ist schwer. Wo kein Ankläger ist, wird auch nie eine Rechtsfindung in Gange kommen.
Schwarze Schafe und Sündenböcke
Sich nicht erwischen lassen. Das ist nicht nur die Divise der Piraten. Auch die Hersteller verkaufen inzwischen Produkte, die man ihnen zurück an den Kopf werfen sollte. Da sind Audio-CDs die schon lang nicht mehr der „Red-Book“-Norm entsprechen und daher nicht auf jedem CD-Spieler abspielbar sind. Video-DVDs enthalten regelrechte Viren-Programme die dem Betriebssystem hilfreich unter die Arme greifen sollen, die die Raubkopie von vornerein zu unterbinden versuchen.

Jeder fühlt sich gern als Sündenbock hingestellt
Zugegeben, das Rechts-Empfinden der Media-Konsumenten ist meist recht gering. Der Konsum von Medien geschieht zum teil ja auch so beiläufig wie das atmen. Doch wenn freie Bürger freie Spiele fordern, dann bekommen sie diese auch nur in der Regel von freien Programmieren.
„Alles was ich selber tu, das trau ich jedem anderen zu“
Doch wie ist es nun dazu gekommen, das ein so geringes Rechtsbewusstsein sich in der Bevölkerung durchgesetzt hat, dass man nun alle pauschal als Schwerverbrecher darstellt?
Werfen wir keinen allzu weiten Blick in die Vergangenheit – um festzustellen warum Menschen sich gerne fremde Leistungen erschleichen. Im Jahre 1983/84 gab es in der USA eine große Kriese in der Videospielbranche. Da gab es merkwürdige Geschichten:
Atari soll angeblich viel mehr Spiele von E.T. in der Wüste vergraben haben, als überhaupt notwendige Konsolen hergestellt, geschweige denn überhaupt verkauft werden konnten. Zudem waren aber viele Spiele, die auf einen erfolgreichen Film-Titel setzen die größten Flops. Hier hatte man sich wiedermal versucht mit fremden Federn zu schmücken.
Dazu kamen auch schlechte Portierungen von Spielhallen Klassikern auf die kleinen, noch nicht so leistungsfähigen Heim-Konsolen. Die einmal enttäuschten Kunden konnte man nicht allzu oft erneut täuschen.
Programmierer durften sich in Ihren Titeln nicht erwähnen. Sie machten sich erst selbstständig und programmierten zu guter Schluss dann auch noch lieber für Computer. Das war also der Tot für die Konsolen – zumindest in der USA 1983 und für gut drei Jahre. Bis es für die Japaner ein leichtes war, diesen Markt zu übernehmen.
Man konnte Sie leicht kopieren, also los…
In Europa begann 1981 die Heimcomputer die Spielkonsolen zu verdrängen. Eltern fühlten sich (inspiriert durch Werbung) Verantwortungsbewusster beim Kauf von Computern, da dieser ihren Kindern ja Nützliches vermitteln könne – steht doch im späteren Arbeitsleben auch ein Computer auf dem Schreibtisch…
Desweiteren waren die Computer oftmals den Konsolen in Grafik- und Audio-Fähigkeiten überlegen. Vorran der C64 der 1982 mit seinem Siegeszug begann. Durch das vergleichsweise einfache Kopieren der Spiele freuten sich nicht nur die Kids, auch die Eltern waren froh über die Anschaffung ohne Folgekosten.
Kopierprogramme waren schon damals schnell auf den selben Stand wie Kopierschutzsysteme
Die Spielkonsolen kamen wieder. Die einen hatten nun bessere Grafiken die anderen waren mobil geworden. Doch bei allen gleich war, dass sie vor allem sehr leicht zu bedienen waren. Die Kassette oder das Cartridge mit dem Spiel reingesteckt, eingeschaltet und die Action konnte los gehen…
Dank der vielen Fehlentscheidungen konnte sich nach einiger Zeit Nintendo durchsetzen. Atari hatte die Lizens von Tetris nicht bekommen und scheiterte mit seinem Handheld an fehlender Software und zu großem Stromverbrauch. Auch Sega gab die Hardware-Entwicklung nach einigen Jahren auf. Das Monopol wirkte auf die Preise.
Besonderes Hardware-Angebot für Software-Piraten
1985 Kletterten die Preise für die Spiele. Hatte man von seinem Taschengeld noch jeden Monat ein neues Spiel kaufen können (und Kopien davon 5 mal gegen neue Titel getauscht), so mußte man bald drei Monate sparen bis man das Geld für ein neues Spiel zu sammen hatte.
Besondere Hardware-Angebote (siehe Bild) schreckten kaum jemanden zurück. Die Konkurrenz wird gerne in Grund und Boden verklagt. Das Projekt „Bleem“ sei hier genannt. Ehemals ein Emulator für die Dreamcast, später auch auf dem PC. Recht bekommen hat Sony allerdings gegen den Händler Lik-Sang.
Kopierstationen für Cartridges findet man auch nur noch selten. Alte Geräte werden nicht mehr hergestellt. An neue Geräte möchte sich kein Händler die Finger verbrennen. Selbst Bauanleitungen werden inzwischen bei der Piratenjagd konfiziert.
Doch manch Anbieter kommt wie gesagt auch ohne Anwalt auf den Kunden zu. Es gibt Titel die sind im Internet wirklich frei erhältlich – meist direkt beim Original Puplisher. Andere Titel lassen sich auch ohne Probleme und Aufwand kopieren.
Bis jetzt ist es leider zwecklos als Kunde auf den Hersteller zu zu gehen – so scheint es. Wer Fragen hat, sollte lieber seine Freunde fragen.
Verfasst um: 22:12

Manche Software-Piraten verwechseln sich gern
mit Freiheitskämpfern und anderen Helden.
Der Slogan der Medien Industrie
Mit den Erfahrungen ist es immer so eine Sache!
Meist macht man sie erst dann,
wenn man sie gerade gebraucht hätte.
Man konnte Sie leicht kopieren,
also los…

Besonderes Hardware-Angebot für Software-Piraten
mir ist wage in erinnerung, dass das anfertigen einer sicherungskopie eines nintendo spiele-moduls (sei es gameboy, snes o.ä.) generell für illegal erklärt worden ist, da die module im gegensatz zur cd/dvd nicht unter so großen abnutzungsspuren zu leiden hätten um eine kopie zu rechtfertigen. demzufolge kann man vielleicht eine private kopie seines rechtmäßig erworbenen playstationspiel, jedoch nicht von seinem auf chip gespeicherten konsolenspiels machen.
ich finde trotzdem, dass jegliches verbot im bezug auf das vervielfältigen alter konsolenspiele schlichtweg ignoriert werden sollte. ist ja nicht so als müsste nintendo am hungertuch nagen…
An konstrukt,
ja genau. EIne CD/DVD hat größere Abnutzungserscheinungen als Catridges. Kannst du mir sagen, wie diese Abnutzung aussieht? Eine Abnutzung ist eine Wertminderung eines Produkts, die direkt proportional mit der Nutzung steigt. Und bei einer gepressten CD/DVD ist diese „kaum“ gegeben. Das einzige was man dazuzählen könnte, wäre das man eventuell mit jeder Nutzung leichte Kratzer an der Oberfläche der CD/DVD verursacht. Aber deshalb ist diese Oberfläche ja aus durchsichtigem Kunststoff die die eigentlich Datenspur schützt. Selbst wenn diese leicht angegriffen wäre (was nur mit roher gewalt geht) gibt es noch eine leicht Datenrekonstruktion der Daten. Aber trotzdem hast du schonmal jemanden sagen hören: „Oh mann, jetzt habe ich mir vor zwei Jahren das Spiel gekauft und jetzt ist die DVD defekt.“ Nicht wirklich, stimmts. Bei einer Catridge sieht das schon anders aus, die Kontaktflächen werden bei jeder Benutzung angegriffen. Besonders beim NES ist dies der Fall. Weiters kann die Elektronik darin ausfallen. Drinnen sind Kondensatoren verbaut, die mit der Zeit an Kapazität abnehmen können und Ihre Funktion nicht mehr erfüllen können. Und dieser chemische Prozess der das verursacht, wird mit der Benutzungsdauer des Spiels beschleunigt. Und diese Spiele sind ja nicht für eine Lebensdauer von 20 Jahren ausgelegt. Bei einer CD/DVD gibt es kaum einen solchen chemischen Zerfall.
Sorry falls ich Besserwischeres klinge, aber ich mag es nicht wenn Leute Hypothesen aufstellen ohne Ihre Argumente dafür oder dagegen überhaupt überprüft zu haben.
Weiters ist das Kopieren eines Spiels (ohne Umegehen eines Kopierschutzes) rechtlich erlaubt. Es wird halt noch verzweifelt versucht, die Catridges selbst als Kopierschutz zu verkaufen. Was meiner Meinung nicht sein kann, da es sich hierbei um das MEdium handelt und aus der Sache heraus nur mit Hilfsmitteln das eigentliche Spiele kopiert werden kann.Wenn mir jemand eine SD-Karte in die Hand drückt, ist diese ja auch nicht kopiergeschützt nur weil ich kein SD-Kartenleser habe.
Weiters natürlich kannst du die Spiele bedenkenlos kopieren, wenn du sie besitzt. Selbst wenn nicht. Du darfst sie halt nur nicht weitergeben. Machst du Zweiteres nicht dann kann man von dir allerhöchstens Schadensersatzansprüche geltend machen, aber mehr nicht und das ist auch eher unwahrscheinlich dass sie wegen einen kleinen Fisch einen AUfwand betreiben.
ok. Sry für das Geplapper
Viele grüsse
XY
Möchte diesm Satz noch etwas hinzufügen:
Weiters ist das Kopieren eines Spiels (ohne Umegehen eines Kopierschutzes) rechtlich erlaubt<>