Der Tagesrückblick
– und dumme Kommentare -
Der Chefredakteur tobt. Wieder waren die anderen Blogs schneller und der blöde Praktikant (meine Wenigkeit) werkelt nur an so eine FAQ über den Pandora. Was gab’s also Neues? Wo kann ich mein Senf zu geben?
Mein Vorbild - nicht etwa ich
- Der englische Pandora Distributor CraigiX möchte über kommerzielle Spiele reden, scheinbar inspiriert durch einen Gizmondo Artikel.
- Die Linux-Distribution Gentoo will sich ebenfalls rechtzeitig zum Releasetermin auf der Pandora präsentieren können.
- „Caster“ ein kommerzielles Spiel das bereits auf MAC-OS, Windows-PCs und anderen Geräten läuft soll nun auf der Pandora erscheinen.
Als vierte Meldung darf ich sogar ein wenig von unserem eigentlich Blog-Thema abweichen, aber auch nur ein wenig… – doch dazu später, wenn ich noch Zeit finde.
Nun werden wir erst einmal die Schlagzeilen genauer unter die Lupe nehmen…
Kommerzielle Spiele auf der Pandora?
So darf ich hoffentlich die Schlagzeile unser Partner-Blogs Pandora-Today zitieren. Und wer das ließt mag nun denken es wäre die selbe Schlagzeile wie die dritte die mir der Chefredakteur vorhin noch eilig an den Kopf geschlagen hat (der Heut‘ mal keine Zeit gehabt hat der erste zu sein).
Doch Bezug nimmt die Meldung auf diesen Eintrag von CragiX (Michael Rothwell, engl. Distributor und Mitentwickler der Pandora). So wie ich es verstehe will er dort folgendes sagen:
Nach der Lektüre über die Details zur Gizmondo Liquidation war ich doch überrascht, wie günstig sie dabei an die Portierungen der Spiel-Titel für diese Konsole kamen. Natürlich haben diese Spiele das System in irgend einer Weise retten können aber…
Wenn wir etwas Geld für einen kommerziellen Titel oder in Portierungen investieren könnten, welche sollten es sein und warum?
Was denkt Ihr, würde auf der Pandora das meiste ansehen erlangen oder die größten Verkaufszahlen?
Oder wäre das Geld besser wo anders ausgegeben?
Daraufhin wurde auch im The Unofficial OpenPandora Blog gerätselt: „Could we be seeing commercial games on the Pandora?“ – klingt eben wie besagte Schlagzeile die wir hier genauer abhandeln möchten.
Logo-Retrospektive der kommerziellen Spieleindustrie
Dazu beschäftigen wir uns einfach mal mit Frage vom Michael Rothwell, denn diese Frage muss doch weitere Fragen aufwerfen. Ich frag mich da erst einmal:
1. Warum seid ihr so scharf darauf Geld ausgeben zu wollen?!?
a) Nur für Geld bekommt man Qualität.
b) Leider sichert Geld keine Qualität, doch wer hat schon Zeit für die Entwicklung? Und Zeit ist Geld!!
c) alles Quatsch: gute Software bekommt man Geschenkt! Man muss nur auf den Weihnachtsmann warten…
Bevor ich darüber abstimmen lasse, fallen euch bestimmt bessere Antworten ein. Ich bin schon gespannt auf eure Kommentare. Doch weitere Fragen bleiben nicht aus:
2. Woher nehmen und nicht stellen?
a) Na, das Geld hat CraigX vom Weihnachtsmann!
b) Vielleicht leihen ihm ja nun die Banken das Geld?
c) Wir könnten ihnen das Geld leihen – wir gründen erst einen Fond und dann versuchen wir die Entwickler von Trackmania zu bestechen!
Nun seine letzte Frage „Oder wäre das Geld besser woanders ausgegeben?“, finde ich wirft allerdings überhaupt keine weiteren Fragen auf. Schließlich gibt es eine alt bewährte Antwort: Kauft die Lizenzen der DRM-System die im Pandora verborgen liegen und macht das selbe was kommerzielle Entwickler machen, damit ihr den ganzen Krempel gut finanziert bekommt oder vielleicht auch mal endlich den Lohn bekommt, den Ihr verdient!
Ich rede da nicht nur von den SD-Karten die mit Ihrem Name „Secure Digital“ (also „Digitale Sicherheit“) nicht etwas versprechen wollen die Daten ewig und immer sicher aufbewahren zu können, die man ihnen einmal anvertraut hat – sondern damit darauf anspielen wollen, das in ihnen ein DRM-System implementiert ist. Die genaue Spezifikation steht unter Verschluss und kann nur von zahlenden Lizenznehmern der SD Card Association eingesehen werden.
Sondern möchte auch die Trust Zone®-Technologie erwähnen. Diese im Cortex-A8 verborgene ARM-Technik scheint auch ein DRM-System zu sein. Entweder eine Lizenz von ARM oder TI könnte also eine clevere Investition sein.
DRM - der Turm von Babel
Die beiden Technologien könnten einen wirksamen Kopierschutz darstellen. Die Betonung liegt auf könnten. Wenn sie überhaupt kompatibel und nutzbar sind. Denn wer nicht offen ist verbaut sich manchmal so einiges und es könnte sein, das irgendwie bald nichts mehr kompatibel ist. Ich ärgere mich das ich keine Zeit finde EDs Meinung dazu anzuhören – aber ich kann sie mir fast denken: Man hört, er sei ein großer Open-Source Verfechter – mit Recht!
Bevor die Pandora nun eine Marktstellung erreicht wo es auch für die großen Publisher interessant wird – darauf braucht man nicht zu warten: schon bei Release-Beginn gibt es dank Open Source viele Spiele und Programme – könnte man erst einmal auf die alten und kleinen Puplisher zugehen – also die mit denen sich auch noch am ehsten zu verhandeln lohnt.
Viele Titel sind leider noch nicht freigegeben und möchten gerne noch legal erworben werden. Warum nicht gleich auf dem richtigen Medium. Die Spiele müssen dabei nicht portiert werden, sondern laufen unter den Emulatoren. Diese könnten dann mit der entsprechenden DRM-Technik ausgestattet werden, die man gewiss als Modul im Linux-System bereitstellen könnte. Mit diesen SD-Cards könnten beide Parteien Geld verdienen.
So könnten die Distributoren also erst einmal damit anfangen die alten Spiele neu zu verkaufen. Damit knüpfen sie auch gleichzeitig Bände um dann hier und da neue Titel zu lizensieren, falls es die Lizensen von der SD-Card Association und ARM/TI zulassen.
Problem ist nur: Dieses Know-How wird nicht billig. Banken sollte man nach dem diese sich so merkwürdig verhalten vermutlich nicht mehr einbinden, sondern sich lieber auf die Community verlassen. Doch nicht nur in der Community gibt es Leute, die wissen, was ein gutes legales Spiel Wert ist – inzwischen gibt es bereits kommerzielle Angebote für das Pandora-Projekt. Schließlich ist der Pandora auch nicht das einzige gerät das auf einen OMAP bassiert. Die Möglichkeit sich auf diesen neuen Markt zu gut behaupten zu können indem man möglichst früh mit dabei ist, steht doch gut…
Vielleicht brauchen wir uns also keine Gedanken machen, wenn wir uns nicht selbst auf diesen Markt aufstellen möchten.
Gentoo wird bei Release erhältlich sein!
Oh Jehh! Auch hier war unser Partner-Blog nun schneller – na das wird dicke Ärger geben, wenn der Chef-Redakteur nach Hause kommt…
Und da ich die Gentoo-Distribution genau so wenig kenne, wie jede andere Linux-Distribution – weiß ich noch gar nicht einmal was ich unserem geneigten Leser überhaupt dazu erzählen soll.
Touchscreenfähigkeit von Gentoo
Das deutschsprachige Portal von Gentoo wirbt mit
Gentoo Linux ist eine portbasierte Distribution für den erfahrenen Linux User. Sie eignet sich hervorragend für alle Personen, die maximale Kontrolle über ihr System erhalten wollen. Man kann mit Gentoo alles machen – vom Server bis zum Desktop-System, vom Cluster bis zur einfachen Boot-CD.
Hm? Hab ich da was überlesen? Tja, nun wird es Gentoo auch für Handhelds geben und entweder auf einer Boot-SD, einem Boot-USB-Stick oder im Boot-NAND-Speicher. Ob letzteres parallel neben der Ångström-Distribution passt, oder nur aus Platzmangel getauscht werden kann bleibt abzuwarten. Wichtig dafür ist, wie groß die Distributionen letztendlich werden.
Somit wird es also schon einmal zwei Linux Distributionen mit Sicherheit geben, wenn auch die gelungene Portierung von Gentoo bis jetzt nur auf einem Beagle Board lief, was jedoch ein Schwestern Projekt der Pandora-Konsole ist, und somit auf sehr ähnliche Hardware aufsetzt.
Leistungsfähiger 3D Desktop durchaus denkbar für den Pandora - wer's mag...
Eine drittes Linux im Bunde könnte eines der Ubuntu-Derivate werden – von Canonical ist die rede und ARM selbst fördere dieses Projekt. Dies löst interessante Spekulationen aus, da bei diesem bemühen ARM basierte Netbooks durchaus zu einem Trend werden könnten. Und wenn man auf das Video aus den letzten offiziellen Blog-Meldungen blickt und sieht, wie sich die kleine Pocket-Konsole schon ganz wie ein Laptop gibt, abgesehen von der doppelten bis dreifachen Laufzeit – so ist es nicht ganz abwegig auf ARMs OMAP zu setzen anstatt auf Intels Atom-Prozessor.
Linux kann so manchen überraschen!
Und das könnte dann bedeuten, das ein sehr bekanntes Unternehmen aus Redmond an seinem CE-System weiter schrauben muss, um mit den Linux-Systemen auf gleiche Augenhöhe zu kommen. Diesen Weg beschreiten übrigens auch schon einige Hobby-Coder mit ihrem Projekt ReactOS. Hierbei handelt es sich um ein System das Binärkompatibel zu XP werden möchte und diese sogar nun auf vollkommen anderen Hardware-Architekturen. Ob diese Herausforderung gelingt?
Doch selbst vom Ur-ARM-PC dem Acron Archimedes – als ARM also noch ganze Computer baute und nicht nur darauf beschränkte Chips zu entwerfen, gibt es ein interessantes Betriebssystem. Das RISC-OS der Firma Acron – ARM ist ein Tochterunternehmen dieser Firma die selbst nicht überlebt hat. Und es spaltet sich in einen interessanten offenen Teil, der daher ebenfalls für die Pandora portiert werden könnte.
Bei so vielen Betriebssystemen und Emulatoren – wer braucht da überhaupt noch kommerzielle Spiele Hersteller… vielleicht sollten die Publisher Geld ist das ReactOS Projekt stecken, dann können die Ihre Spiele noch einmal an die Pandorianer verlkoppen… – mh?
Bei der dritten Schlagzeile die mir der Chef gegeben hat, scheine ich Glück zu haben, denn ich finde erst mal nichts auf unserer Partnerseite. Au! Aber die englische war schneller und hat sogar ein wunderbares Bild…
Caster gets official
…wie das Spiel „Caster“ auf der Pandora laufen wird, das müsst ihr natürlich ansehen. Und ich versuche mich wieder in der Übersetzung:
Hat nicht jemand von kommerziellen Titeln geredet?
Schon im Januar berichteten wir, dass eine Pandora Port von Caster in betracht gezogen wird. Doch dieses mal gibt es keine Notwendigkeit für eine sorgfälltige Formulierung und Rumgeschwänzel. GP32x-Mitglied Svartalf hat uns mitgeteilt, dass die Sache nun Dingfest geworden ist und Caster sowohl auf das Linux für x86-System als auch das Pandora-System zusteuert. Mehr Informationen in seinem eigenen Worlaut: „Da fehlen noch einige Sachen auf der X86-Linux Seite von Dingen, bevor es in die Beta-Version gehen kann, so wird eine bischen zur Bereitstellung dauern kann, wir haben nun einige notwenige Veränderungen im Spiel vorgenommen und auf SDL 1.3 gesetzt um es dann einfach auf ES implementieren anders als wie beim iPhone. Die Preise für Linux-X86 und -Pandora Versionen werden die gleichen sein wie die der erhältlichen Win- und Mac OS Versionen und ebenfalls auf der Elecorn-WebSite angeboten.
Also diese Übersetzung ist mir wirklich schwer gefallen – Puh! Aber ich hoffe sie wird dem von Guru verwöhnten Leser gerecht. Und nun noch für alle die Caster noch nicht kennen hier ein kleines Video
Es handelt sich also um ein Episoden basierendes Spiel in der Third-Person Perspektive. Eine Art Ego-Shooter oder doch mehr Shooter-Game mit einer Atmosphare die fesseln soll, laut Hersteller. Einmal gezahlt bekommt mal alle Episoden völlig kostenlos nachgeworfen – so gesehen also ein günstiges Spiel. Bin mal gespannt wie das erste kommerzielle Spiel einschlagen wird.
Ein schönen Start in die Woche
wünscht euch
Euer Mae
Und vielen Dank an das Team,
vor allem dem lieben Chefredakteur,
der in seiner Abwesenheit wieder
soviel Kakao mit ertragen musste,
und dessen Geduld ich wieder strapaziert hab,
mit meiner späten Newsmeldung…
PS: Noch hat der Praktikant übrigens keine Schläge bekommen.
Damit es so bleiben kann, meldet doch bitte die Fehler (Rechtschreibfehler, falsch gesetzten Links oder falsche Übersetzungen) möglichst schnell und unauffällig…
Verfasst um: 23:22 Uhr
phas0r: „Ich hab‘ mal die Rechtschreibfehler ausgebessert die ich gefunden hab‘.“







ach die Rechtschreibfehler, da gabs welche, aber das waren so wenige, dass ich jetz kein Bock hab die wiederzufinden
Also ersma Respket, dat nen ich ne News, verspätet, aber ne News
also ich selbst hab überhaupt keine Ahnung von verschiedenen Betriebssystemen, ich bin eher so der Windows Jünglin[g], der nur Linux kennt und selbst da in Deckung geht wenn er davon hört, deshalb hoffe ich, dass es mit der Pandora nicht zu kompliziert wird das richtige System zu finden, wobei dieses Gentoo ja schon irgendwie geil rüberkommt
zu diesem „Caster“ kann ich nur ssagen, dass ich persönlich dafür kein Geld ausgeben würde,
diese Trailer sind einfach schlecht gemacht ^^ und die Grafik ist jetzt auch keine Sache wo ein team von Entwicklern tage lang dran arbeiten muss
und vom Gameplay /-ziel sieht man zuwenig, wobei es Interesse weckt ,naja vielleicht kommt da ja noch was bin ma gespannt was noch mit der Pandora wird, vielleicht kannse ja bald dem Duke Nukem Konkurrenz machen
^^ najaa so schlimm is das doch nich mit den späteren news
ich checke eh immer auch pandoratoday ab
dafür wars hier eben ausführlicher
ich habe diese diskussion mit den kommerziellen spielen nicht verstanden
is die frage, ob ich als kunde für ein spiel bezahlen würde, oder ob das dev team oder so für die portierung geld bezahlt, weil das verstehe ich dann nich
sollten die das nich von sich aus machen und dafür wird das spiel dann hoffentlich gekauft?
also ich für meinen teil bin auf jedenfall bereit geld zu bezahlen für gute spiele
wg rechtschreibfehlern also da sind welche drin^^ aber das macht auch soviel arbeit, die rauszusuchen, vlt liest nochmal einer drüber und korrigiert das dann
das is ja schnell gemacht
noch was: was is mit der vierten meldung? musst du da erst noch zeit für finden?^^
[EDIT by Mae: Naja, diese News sollte unbedingt noch am Montag raus. Und nun ist es erst mal so raus - und es wird noch immer ganz schön dran rumgeschnitzt... - könnte sich also Lohnen sich das sogar noch mal durch zu lesen...
Die Vierte Meldung wird wohl morgen kommen, wenn ich ausgeschlafen bin und ich die Notizen wieder finde... - naja und Zeit ist eigentlich auch knapp]
So ihr Lieben – vielen Dank schon mal für die ersten 3 Kommentare. Ich habe diese in bester MAD-Magazin-Manier (*lechz*) oder ähnlich Kommentiert. Jawohl: Ihr findet das Kommentar zu eurem Kommentar in den selbigen…
Falls jemand so etwas gar nicht mag – kein Problem einfach vorher bescheid geben. So, ich denk ich hab mir ein wenig Schlaf verdient… – bis später!
lol also wenn du die schon veränderst dann doch so, das man den eigentlichen Kommentar noch richtig sehen kann
wozu machst du dat überhaupt?
und was ist an
„Also ersma Respket, dat nen ich ne News, verspätet, aber ne News “
so schwer? xD
naja dass ich mich um kleine Sachen wie Bindestriche die zum Verständnis eig net wirklich beitragen um halb 1 nachts net mehr kümmer tut mir leid
ach ja, wegen Gentoo, wenn das nichts mit der Pandora zutun hat, dann gehörts doch auch net hier in der Blog oder?
[Naja, das ist nicht das Gentoo auf der Pandora, was in den Videos läuft. Ja Nee!]
und selbst unter dem Video steht „denkbar für den Pandora“ xD
naja am besten beschränk ich mir wieder nur darauf zu lesen statt zu kommentieren, kein Bock daraus Arbeit werden zu lassen weil mal was klein statt groß geschrieben ist
So ruhe im Karton !
Mae das bearbeiten von Kommentaren wird strickt unterlassen. Wenn du es nicht lesen kannst, dann ist das eben so.
Ich hab ihn verstanden, das Hirn ist eigentlich so gestrickt das es fehlende Teile automatisch hinzufügt. Jedenfalls ist das bei den meisten Menschen so.
Und das Gentoo Video hat sehr wohl etwas mit der Pandora zu tun, denn solche Funktionen sind denkbar möglich auf der Pandora. Aktuell wird ja Gentoo für die Pandora umgesetzt.
Und MasterSam ich bitte dich auch zu kommentieren wenn du etwas auf der Zunge hast, dafür ist es schließlich da. Einfach das von Mae heute ignorieren und alles wird gut.
PS: Hab das Geschriebene von Mae bei dir entfernt. Man sieht ja gar nichtmehr durch.
Liebe Grüße
Der Guru =)